7 Tipps um Stress zu reduzieren


Wir sollten Stress nicht kategorisch vermeiden, es kann auch etwas Positives sein
und uns zu den richtigen Zeiten leistungsfähiger machen. Aber zu viel davon
kann den Körper dauerhaft ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen.  
Wusstest du, dass regelmäßigen Umfragen zufolge 40% der Deutschen mit Ein- und Durchschlafproblemen zu kämpfen haben?   
Unser Alltag hat rasant an Geschwindigkeit zugenommen und eine Studie sagt aus,
dass die Deutschen regelmäßig unter Beschwerden leiden, die durch jobbedingten
Stress und Überlastung ausgelöst werden (siehe unten im Quellenverzeichnis die Studien-Angaben).

Jeder dritte Arbeitnehmer hierzulande ist oft müde und erschöpft. Die ständige
Erreichbarkeit, auch nach der Arbeit über Handy/Emails aufgrund der Digitalisierung, permanente Überstunden um das Arbeitspensum zu schaffen und auch, wie oben bereits genannt Schlafstörungen sowie Kopfschmerzen sind keine Seltenheit.  
Wichtig ist zu wissen, es gibt nicht den Stressor und die Reaktion, sondern
persönlichkeitsabhängige Reaktionen und Gegenreaktionen. 

 


Hier sind einige Tipps, die dir helfen können in die Entspannung zu finden 

1. Mindfullness/ Achtsamkeit 

Achtsamkeit soll dir dabei helfen, dir über deine Stressfaktoren bewusst zu
werden und diese ausfindig zu machen. Anschließend sollten geeignete
Bewältigungsstrategien entwickelt werden.  
Manchmal reicht es auch schon aus sich im Alltag selbst etwas mehr zu
reflektieren. Dabei können dir folgende Fragen helfen:

  • Was ist heute gut gelaufen?  
  • Wofür bin ich dankbar?  
  • Was sind meine Ziele und was genau braucht es um diese zu erreichen?
  • Was habe ich heute gelernt und woran kann ich noch arbeiten?  
  • Was hat mir heute Spaß gemacht?  
  • Was kann ich morgen besser machen?  


2. Sport 

Sport ist unglaublich effektiv. Vorerst aktiviert er zwar unsere Stresshormone,
aber diese senken sich wieder, sobald die körperliche Anstrengung
vorbei ist. Du kennst das doch sicher auch, wenn sich der Kopf beim Sport frei
anfühlt und du auf andere Gedanken kommst? Oder das Gefühl, wenn du dich nach dem Duschen wie neu geboren fühlst?  
Auf diese Weise schaffen wir es in eine Entspannung zu gelangen und dabei
besseren Schlaf zu erzielen.  

3. Meditation 

Meditation ist ein effektives Mittel, welches zur Entspannung führt. Hiermit
kann auch einfach gemeint sein sich auf seinen Atem zu konzentrieren und
ein paar Minuten einfach bei sich selbst zu sein. Du solltest dir dafür eine
ruhige Umgebung suchen.  
Meditieren ist auch eine wichtige Achtsamkeitsübung (Punkt 1). Durch die
Meditation lernst du, den Fokus neu zu setzen und Stress zu reduzieren.   
(hier kann die App „Headspace“ helfen (unbezahlte Werbung)) 

4. Rausgehen in die Natur 

Sogar 20 Minuten täglich reichen aus, um das Level an Stresshormonen
deutlich zu senken. Zahlreiche Studien belegen, dass sich die Stresshormone
(Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin) im Körper durch den Aufenthalt in der
Natur deutlich reduzieren. 
Hier lässt sich die Natur mit Punkt 4) (Sport) einfach verbinden (z.B. joggen,
walken oder spazieren gehen) 

5. Adaptogene 

Was sind Adaptogene eigentlich? Die freie Enzyklopädie Wikipedia beschreibt
Adaptogene wie folgt: 
„Adaptogen ist eine alternativmedizinische Bezeichnung für biologisch aktive
Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen
und emotionalen Stresssituationen anzupassen“. Aus dem englischen
übersetzt; to adapt - sich anpassen. 

Mir persönlich hat bei Stress der Chaga-Vitalpilz geholfen. Dieser gehört
ebenfalls in die Gruppe der Adaptogene. Der Chaga Pilz wirkt
stressreduzierend, was mit der Verringerung der Cortisolausschüttung zu
erklären ist. Cortisol ist ein Stresshormon, welches vom Körper bei Stress
vermehrt produziert wird. Kurzzeitig ist das kein Problem, aber über einen
langen, dauerhaften Zeitraum gerät der Kreislauf der Cortisolproduktion in
deinem Körper durcheinander. Folglich werden wichtige Regulationsprozesse
in deinem Körper gestört und kommen so aus dem Gleichgewicht. 

6. Eine Abendroutine

Zum Beispiel den Tag Revue passieren lassen, eine To-Do-Liste für den nächsten Tag schreiben, etc. Und du solltest dir eine angenehme
Schlafatmosphäre schaffen. 

  • Ein frisch gemachtes, ordentliches Bett
  • Abends sollte es im Schlafzimmer eher kühl als warm sein, also
  • Viel frische Luft
  • Ein natürliches Kopfkissenspray oder eine Aromatherapie können helfen sich besser zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Ätherische Öle welche zur Entspannung beitragen können: Lavendel, Zedernholz, Jasmin oder Vanille.  
  • Tee trinken
  • Ein paar Minuten Yoga oder Qi Gong täglich können auch schon helfen zur Ruhe zu kommen 

7. Positive Vibes / schließe den Tag positiv ab  

Mit etwas, was dir Freude bereitet. Ein Gespräch mit einer guten Freundin /
einem guten Freund, einem Bad, einem guten Buch, deiner Lieblingsserie
oder einem Podcast.  
Es gibt viele Möglichkeiten den Tag erfolgreich und bewusst zu beenden und
jeder sollte für sich selbst herausfinden was für ihn das Richtige ist.  


Viele Tipps sind leicht als Routine im Alltag umzusetzen und kosten auch nicht
viel Zeit. Dauerhaft haben sie aber eine große Wirkung.  

“Stress is not what happens to us.
It is our response to what happens.
And response is something
we can choose at any moment.”
-Maureen Killoran-
 
Autorin: Lina

 

 



Schlaf im 21. Jahrhundert – Fabian Dittrich 
https://www.personalwirtschaft.de/der-job-hr/arbeitswelt/artikel/jeder-zweite-berufstaetige-in-deutschland-leidet-unter-
stressbedingten-koerperlichen-beschwerden.html 
https://www.naturspruenglich.net/post/wie-die-natur-uns-hilft-stress-abzubauen 
https://de.wikipedia.org/wiki/Adaptogen 
https://www.2-sight.eu/vitalpilze-heilpilze/chaga-pilz/


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