Vitalpilze in der traditionellen chinesischen Medizin


Für diejenigen von euch, die noch nie etwas von der traditionellen chinesischen Medizin gehört haben, habe ich einen kleinen Blogartikel verfasst um euch einen Einblick in die Welt der Vitalpilze sowie deren Geschichte zu geben.

Als traditionelle chinesische Medizin, TCM wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2000 Jahren entwickelt hat.

In der TCM gilt als Hauptaugenmerk das gesamtheitliche Verständnis von Gesundheit, während hierzulande oft nur „symptomatisch“ behandelt wird. Gesamtheitlich bedeutet Körper und Geist zusammen zu betrachten und ggf. die Ursache der Erkrankung zu erkennen und zu beseitigen. Dies ist neben der Besserung der Symptome in der TCM von zentraler Bedeutung.

Offizielle Bedeutung von Gesundheit laut der Weltgesundheitsorganisation

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.“

Die Anwendung der Vitalpilze zur Behandlung diverser Krankheiten gehen bis in die prähistorische Zeit, bis zum 2. und 3. Jahrhundert vor Christi zurück, wo sie bereits in Medizinbüchern erwähnt werden. Ebenso ist belegt, dass der Reishi Pilz bei taoistischen Mönchen sehr beliebt war und dieser zu der Zeit schon als „Pilz der Unsterblichkeit“ bezeichnet wurde. Schon zu dieser Zeit diente der Pilz als Stärkungsmittel und wurde in der Pflege und zur Unterstützung angewandt. Ebenso in der chinesischen Alchemie taucht der Vitalpilz in dieser Zeit schon auf.

Bis heute schreiben diverse berühmte Ärzte über die Wirkung der verschiedenen Vitalpilze und deren Anwendungsgebieten, z. B. bei Stress, zur Stärkung des Immunsystems, bei Diabetes, Altersbeschwerden oder zur Steigerung der Energie.

Das moderne China forscht seit über 40 Jahren an der Wirkung der Mykologie und hat bereits zahlreiche interessante Studien hierzu veröffentlicht.

So zum Beispiel die im Jahre 1999 veröffentlichte große Sammlung von Vitalpilz-Rezepturen Xun Jun Yi Fang Ji Cheng von den Forschern Chen Shi Yu und Chen Hai Ying, in welchem bis 300 Pilze ausführlich beschrieben werden.

Ein komplementäres Spektrum an klinischen Wirkungen bilden die beiden Hauptstoffgruppen der Vitalpilze, die großmolekularen Beta-D Glukane, auch Polysaccharid genannt und die Triterpene. Natürliche Entzündungshemmung, biologischer Strahlenschutz sowie Entgiftung auf Zellebene und der in teilweise hohen Mengen enthaltenen Antioxidantien, weiterhin die unterstützende Wirkung des Immunsystems bis hin zu sogar antitumoralen Eigenschaften. All das vereinen Vitalpilze.

In Russland steht der Chaga-Pilz sogar seit 1858 aufgrund seiner enormen Wirksamkeit auf der russischen Arzneiliste. Sein wissenschaftlicher Name lautet „Inonotus obliquus“.

Polysaccharide tragen zur Herzgesundheit bei

- regen den Fettstoffwechsel an

- können bei Bluthochdruck helfen

- können Übergewicht verhindern

- tragen zur Unterstützung des Immunsystems bei. Genauer gesagt, unterstützen sie die Aktivität der Makrophagen, die Krankheitserreger wie Bakterien und Viren aus dem menschlichen Organismus entfernen.

Triterpene wirken antioxidativ und antihämolytisch bei Hämolyse durch chemische Mittel

Sie können sich bei Allergien, Entzündungen, viralen Erkrankungen, erhöhtem Cholesterin oder Bluthochdruck positiv auswirken.

 

Autorin: Lina 

Quellenangaben:

https://www.ganzheitliche-gesundheit.info/beitrage/gesundheit/

https://mykotroph.de/mykotherapie-2/die-mykotherapie-das-heilen-mit-pilzen/

https://www.paracelsus-magazin.ch/naturheilverfahren/medicinal-mushrooms/

https://an https://mykotroph.de/triterpene/ ona.de/naehrstoff-lexikon/beta-glucan-ein-wirksames-polysaccharid/https://de.wikipedia.org/wiki/Traditionelle_chinesische_Medizin

 


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