Wie kann ich mein Bindegewebe stärken?


Bindegewebe stärken - Vitalpilze, Chaga und andere natürliche Methoden

Je älter wir werden, desto mehr erschlafft unser Bindegewebe und wird zu einem Problem. Auch starker Gewichtsverlust und Schwangerschaften sind häufige Ursachen für Dehnungsstreifen und Cellulite. Bindegewebsprobleme kommen zwar – genetisch bedingt – häufiger bei Frauen vor, sind jedoch auch bei Männern keine Seltenheit.

Die schlechte Nachricht zuerst: Ja, die Genetik spielt eine große Rolle. Manche Menschen wurden einfach von der Natur geküsst und haben eine fantastische Haut, andere jedoch klagen über Makel, Dellen und Streifen. Auch das zunehmende Alter beeinflusst unser Bindegewebe.

Hier aber nun die gute Nachricht: Das heißt nicht gleich aufgeben. Es gibt zahlreiche effektive Möglichkeiten, sein Bindegewebe zu straffen und Makeln vorzubeugen, und das, ohne medizinische Eingriffe oder Nebenwirkungen. Zu diesen Möglichkeiten gehören:

Hydration: Es kann nicht oft genug gesagt werden. Trinken ist essenziell und beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Aussehen. Viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Es sollten 2–3 Liter täglich sein. Alkohol und Kaffee gehören leider nicht dazu, daher solltest du sie so selten wie möglich trinken.

Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung macht den Unterschied. Ziel ist es, dem Körper Nährstoffe zuzuführen, die die Produktion von Kollagen und Elastin fördern. Daher sollten folgende Dinge regelmäßig zum Speiseplan gehören: viel Gemüse, z. B. Brokkoli, und zuckerarmes Obst, z. B. Beeren. Zudem stehen Nüsse, Petersilie, Quinoa und Haferflocken ganz oben auf der Liste der Nahrungsmittel, die für die Gesundheit förderlich sind. Von besonders fettigen, zuckerhaltigen und salzigen Speisen solltest du stets die Finger lassen.

Nahrungsergänzung: Präparate mit Omega 3 (fördert Elastizität der Haut), Vitamin C und Vitamin B3 (beide fördern Kollagenproduktion), L-Carnitin (Aminosäure, fördert die Fettverbrennung) können neben einer ausgewogenen Ernährung zusätzlich unterstützend wirken. Vitalpilze wie Reishi, Coriolus, Shiitake und Cordyceps können bei Cellulite helfen, da sie viele der Vitamine und Vitalstoffe enthalten, die die Produktion von Kollagen fördern. Diese Vitalpilze sind bei OH MY HEALTH nutrition in höchster Qualität erhältlich.

Sport / viel Bewegung: Bewegung durchblutet das Bindegewebe. Vor allem Schwimmen ist bei Problemen mit Cellulite und Dehnungsstreifen hilfreich. Die Bewegung im Wasser massiert die Haut und dadurch wird die Wirkung unterstützt. Am besten ist das Schwimmen in salzhaltigem Wasser, aber das Schwimmbad reicht auch, wenn man gerade nicht am Meer ist.

Konsistenz: Häufiges sowie zu schnelles Ab- und Zunehmen fördern Cellulite sowie Dehnungsstreifen. Daher ist von Crash-Diäten dringend abzuraten. Besser ist es, langsam abzunehmen und das Gewicht zu halten.

Kalt-/Warm-Wechselduschen: Dadurch wird die Blutzirkulation angeregt und die Nährstoffe gelangen besser ins Bindegewebe. Nach der Dusche sollten die betroffenen Stellen – oder noch besser – der gesamte Körper im Wechsel abgeduscht werden. Warm starten und eiskalt aufhören – ca. 3–4-mal wiederholen.
Wenn du starke Nerven hast, kannst du im Sommer Eiswürfel über die Haut streichen. Das ist die absolute Erfrischung. Glaub mir, es ist reine Gewöhnungssache. Ich mache die Wechselduschen seit meiner Kindheit, da meine Mutter mir früh gepredigt hat, auf mein Bindegewebe zu achten. Und was soll ich sagen? Sie hatte natürlich Recht. Die Regelmäßigkeit hat mich dabei unterstützt, meine Haut zu schützen. Zudem hilft mir die Kälte, morgens wach zu werden – daher habe ich mir nie angewöhnt, zum Wachwerden Kaffee zu benötigen. Noch ein positiver Nebeneffekt: Es härtet dich ab und stärkt dein Immunsystem. Zudem sieht die Haut nach der kalten Dusche schön rosig und gesund aus.

Pflege: Es gibt zahlreiche Cremes auf dem Markt, mit denen die Haut gestrafft werden kann. Wichtig ist, dass du regelmäßig cremst. Pflanzliche Öle sind besonders effektiv. Sie lassen sich angenehm auf die feuchte Haut auftragen. Achte bei deiner Creme darauf, dass sie kein Mikroplastik und keine schädlichen Stoffe enthält. 

Massagen: Mit einem Luffa- oder Massagehandschuh kannst du während oder auch nach der Dusche mit sanften, kreisenden Bewegungen die Durchblutung fördern. Danach fühlt sich die Haut zudem auf Dauer viel weicher an und die Rasur wird einfacher, da weniger Haare einwachsen.

Kosmetische Behandlung / Lipomassage (keine OP):
Es gibt eine kosmetische Behandlung, die ich sehr empfehlen kann. Sie hat keine bekannten Nebenwirkungen, ist jedoch nicht ganz günstig. Die Lipomassage dringt tief ins Gewebe ein. Bei regelmäßiger Anwendung können tolle Ergebnisse im Kampf gegen Cellulite erzielt werden.

Abschließend möchte ich unbedingt noch Folgendes betonen:
Sei nicht zu streng mit dir selbst und sei gut zu deinem Körper. Ein paar Dellen, Streifen oder Flecken sind vielleicht in deinen Augen ein Makel, gehören aber zum Leben dazu.
Vielleicht hast du eine starke Gewichtsreduktion hinter dir, die dich viel Willenskraft und Motivation gekostet hat, und darauf kannst du mächtig stolz sein. Die Streifen, die geblieben sind, werden dich immer an diese Zeit erinnern und hoffentlich siehst du das Positive darin!
Ich habe auch einige Narben, die im ersten Moment unschön erscheinen, aber zu denen ich eine lustige Anekdote aus meinem Leben erzählen kann. Danach finde ich sie immer nur halb so schlimm.


Body positivity only!


Autorin: Aline


Hinterlassen Sie einen Kommentar


Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen